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Abteilung 1 - Einführung

Einführung nach oben

Diese Bibelausstellung soll die 3500jährige Geschichte der Bibel veranschaulichen. Die Bibel gilt als das bedeutendste Buch der Weltliteratur und wird als das Buch der Bücher bezeichnet. Und in der Tat, die Bibel ist das gewaltigste und erstaunlichste Buch, das es auf der ganzen Welt gibt. Einzigartig ist ihre Entstehung aber auch ihre Überlieferung, Verbreitung und Aktualität. Doch die Bibel ist auch ein Buch, das immer wieder scharf angegriffen, bekämpft und heftig kritisiert wurde. Niemand jedoch konnte das Buch der Bücher besiegen.

größer Millionen von Menschen sehen in der Bibel nicht nur irgendein Buch, sondern vertrauen ihrem Selbstzeugnis, dass es sich hier um das geoffenbarte Wort Gottes handelt. Deshalb wird die Bibel auch als die HEILIGE SCHRIFT bezeichnet.

Tausende von Handschriften bezeugen ihren Text, eine Reihe von Völkern verdankt ihr das Alphabet. Bei den Völkern ohne Schriftsprache ist die Bibelübersetzung der Anlaß zur ersten Festlegung ihrer Nationalsprache und eigenen Schrift. Das geschah nicht nur zu Zeiten des gotischen Bischofs Wulfila (um 350 n. Chr.), der zunächst ein eigenes Alphabet entwickelte, um die Bibel ins Gotische übersetzen zu können; auch heute noch ist dies der Fall. Seit 1988 z.B. stellt die Bibel das erste größere Werk dar, das in den Sprachen der Indios veröffentlicht wurde. Auch über die Verbreitung der Bibel kann nur in Superlativen gesprochen werden. So gibt es seit 1987 in China eine eigene Bibeldruckerei - früher wäre dies völlig undenkbar gewesen; und in Amerika z.B. wurde ein Verfahren entwickelt, um den gesamten Text der Bibel auf einem einzigen Dia zu speichern. Aber es ist ein langer Weg von den ersten handschriftlichen Aufzeichnungen über die ersten gedruckten Bibeln bis hin zu den heutigen Bibelausgaben, einschließlich der Computerbibel und CD-ROM . . .

 

Der Name der Bibel nach oben
(Tafel 1)

größer Die Zedern des Libanon waren in der Antike der 'Exportschlager' des Nachbarlandes Israel (so war der von König Salomo erbaute Tempel in Jerusalem im Inneren komplett mit Zedernholz ausgestattet - vgl. 1. Könige 6, 15 ff). Der Hauptumschlagplatz für das begehrte Zedernholz war die Hafenstadt Byblos am Fuße des Libanon. Die Ägypter bezahlten die Zedern mit Papyrus, dem Schreibstoff der Antike.

Von Byblos aus wurde daher die ganze griechische Welt mit Papyrus versorgt, und die beschriebenen Papyrusrollen wurden nach dem Hafen Byblos als Biblion(das Buch) bezeichnet. Diese Bezeichnung wurde dann im Plural Biblia für die Sammlung der einzelnen Schriften des Christentums benutzt. Das ursprünglich griechische "ta biblia" = "die Bücher" wurde in die lateinische Sprache übernommen und im späten Mittelalter zur weiblichen Einzahl Biblia = das Buch, die Bezeichnung für die Heilige Schrift.

Jesus Christus verwies gewöhnlich auf die Bücher des Alten Testamentes als auf die "Schrift" (Matthäus 21,42). Origines wandte in der Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. das Wort "Biblia" als zusammenfassenden Namen für die Bücher des Alten und Neuen Testaments an.

 

Die Bibel - eine Bibliothek (Tafel 2) nach oben

Obwohl die Bibel aus 66 Büchern besteht (39 im Alten Testament, 27 im Neuen Testament) und eine ganze Bibliothek darstellt, ist sie ein Buch. Das gemeinsame Thema der Heiligen Schrift ist
Jesus Christus

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Das Alte Testament bereitet sein Kommen vor in einer Vielzahl von Prophetien, und die Evangelien bezeugen IHN als den Erlöser in Gestalt des menschgewordenen Gottessohnes.

 

Zeittafel zur Bibel (Tafel 3) nach oben

Kein anderes Buch wurde in einem Zeitraum von 1600 Jahren verfaßt und von mehr als 40 Schreibern geschrieben, die sich größtenteils gar nicht kannten. Die Verfasser der Bibel waren Könige und Fürsten, Dichter und Denker, Propheten und Staatsmänner und sogar Fischer. Sie alle berichten von den grossen Taten Gottes und seiner Liebe zu uns Menschen in seinem Sohn Jesus Christus. größer

Fotos und Zeichnungen: (c) Qumran- & Bibelausstellung Sylt - dürfen nicht weiterverwendet werden
Texte: (c) Alexander Schick - Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung.
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