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Bibel des Federico da Montefeltro 1476

Die berühmteste, schönste, größte und teuerste Bibel Renaissancezeit

Mss. Urb. Lat. 1 e Urb. Lat. 2 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vatikanstadt)

 

 

 

Die Bibel des Herzogs von Urbino

 

 1476 Florenz

 

Die schönste Bibel aus der Vatikanbibliothek

 

 

Diese zweibändige Traumbibel ist ein herausragendes Denkmal der Buchmalerei der italienischen Renaissance. Das über 1100 Seiten (!) umfassende Werk im großen Format von fast 60 cm x 44,2 cm ist mit 35 ganzseitigen Miniaturen und zahlreichen weiteren Verzierungen von unvergleichlicher Qualität geschmückt. Es ist ein Codex, der zu den höchsten Errungenschaften der Bild- und Buchkunst der mittelalterlichen Welt gehört.

 

Besitzer war Federico da Montefeltro, ein berühmter Renaissancefürst und Herzog von Urbino (südlich von Rimini / San Marino). Der Herrscher war ein begeisterter Kunstsammler und Bücherliebhaber. Laut schriftlicher Überlieferungen begann er ab Mitte der 1450er Jahre mit dem Sammeln von kostbaren Büchern und Schriften. Keine Anschaffung war ihm dabei zu teuer, kein Luxus zu groß. Die Bibel des Herzogs war das Kronjuwel seiner hochwertigen Buchsammlung. Obwohl zu dieser Zeit der Buchdruck durch Gutenberg schon erfunden war, wurde diese Ausgabe der lateinischen Bibel (VULGATA) handschriftlich angefertigt und in Florenz innerhalb von nur zwei Jahren illuminiert (1477-1478). Diese zweibändige Großbibel wird seit 1657 unter der Bezeichnung Urb.Lat. 1 und Urb.Lat. 2 in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt.

 

Schon im 15. Jh. wurde über diese Bibel gesagt:

 

                      »... ein Buch, das in diesem Zeitalter seinesgleichen sucht«

 

 

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