Kopfbild

Die Hammer-Studienreise nach ISRAEL startet am 9.11.26 und geht bis 23.11.2026

DIE ISRAELREISE im November 2026

„JERUSALEM INTENSIV“

Anmeldungen sind ab sofort möglich - ja auch wenn jetzt Krieg ist, so vertrauen wr darauf, dass wir Israel im November besuchen können. Bitte beten Sie für alle Menschen im Nahen Osten und im Land der Bibel.

 

 

TRAUMREISE IN DAS HEILIGE LAND 2026

Israel: 78 Jahre jung und doch schon über 3000 Jahre alt

 

ISRAEL-REISE Mo. 9.11. – Mo. 23.11.2026

Erneut dürfen wir eine außergewöhnliche Studienreise nach ISRAEL anbieten. Die letzten beiden Reisen im Jahr 2025 haben wir ohne Probleme durchführen können und die Teilnehmer waren rundum begeistert.

Als am 14. Mai 1948 der Staat Israel gegründet wurde, war dies für viele bibellesende Christen ein deutliches Zeichen, dass sich die Prophezeiungen der Heiligen Schrift so erfüllen, wie es die jüdischen Propheten vor Jahrtausenden vorhergesagt haben. So lesen wir in Hesekiel 36,24: „Und ich werde euch aus den Nationen (aus den Heidenvölkern) holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen.“ Und der Prophet Jesaja verkündet, dass Gott sein Volk aus allen Himmelsrichtungen nach Israel, in das verheißene Land, bringen wird: „Ich werde zum Norden sagen: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne von fern her und meine Töchter vom Ende der Erde ...“ (Jesaja. 43,5–7). Aus ca. 150 Nationen sind im 20. Jh. Juden in das Land ihrer Väter zurückgekehrt. Auch Jeremia hatte prophezeit, dass der Herr die Söhne Israels aus „... all den Ländern zurückführen wird, wohin er sie vertrieben hatte“ (Jeremia 16,14 ff.).

Heute ist Israel ein moderner Staat, und wer das Land besucht, stellt fest, so „heilig“ ist das „Heilige Land“ überhaupt nicht. Aber was jeder feststellt, der Israel besucht, ist das Gefühl: „Das kenne ich doch!“ Die Namen der Orte sind uns aus der Bibel bestens vertraut. Wüste Judäa, Totes Meer, Ein Gedi, Jerusalem, Bethlehem, Hebron, Be‘er Sheva – bei diesen Namen werden wir sofort an Berichte aus der Bibel erinnert. Der große Baedeker, der durch seine Reiseführer berühmt wurde, soll gesagt haben: ‚Das einzige Land, wo man keinen Reiseführer von mir braucht, ist Israel, denn hier ist die Bibel der beste Reiseführer.‘ Und das stimmt! Kaum eine Stelle in diesem Land, wo wir nicht biblischer Geschichte begegnen. In den letzten sieben Jahrzehnten haben Archäologen bei Ausgrabungen faszinierende Entdeckungen gemacht, die uns die Welt der Bibel völlig neu erschließen. Wir laden Sie herzlich ein, den Spuren der Bibel auf unserer Studienreise 2026 zu folgen.

Einmal dort sein, wo die biblischen Könige, Propheten sowie Jesus und die Jünger gewandelt sind, macht die Reise zu einem eindrücklichen Erlebnis. Bei unserer kommenden Reise bieten wir ein Update an für alle, die schon mal im Heiligen Land waren. Aber auch jeder, der zum ersten Mal in das Land der Bibel reisen möchte, ist HERZLICH WILLKOMEN! Vorkenntnisse werden NICHT vorausgesetzt. ABER: Unsere Reise ist KEINE Urlaubsreise! Wir bieten STUDIENREISEN an, die anders sind, als alle anderen Reisen nach Israel. Wir sind spezialisiert auf BIBEL & ARCHÄOLOGIE. Schon in der Bibel heißte es: „Die Steine werden schreien“ (vgl. Habakuk 2,11; Lukas 19,40). Und das werden wir jeden Tag vor Ort bei unseren Erkundungen erleben!

Aktuelle Politik, Kultur, modernes Leben, Antike, Archäologie und Bibelgeschichte werden auf unserer Reise verschmelzen. Wir werden zudem auch die Orte des mörderischen Terrors vom 7.10.2023 besuchen.

Freunde soll man dann besuchen, wenn es ihnen nicht gut geht! JETZT! Die Menschen im Heiligen Land werden sich über eine deutsche Gruppe sehr freuen!

Wir folgen auf dieser besonderen biblischen Studienreise den archäologischen Stätten des biblischen Landes bis hin zu den Zeugnissen der Moderne. Vergessen Sie langweilige Museumsbesuche! Ihr Reiseleiter Alexander Schick – Mitherausgeber vom LEXIKON ZUR BIBEL und der ELBERFELDER-BIBEL (www.bibelausstellung.de) - ist ausgewiesener Israelexperte & Qumran-Fachmann. Seine Bücher FASZINATION QUMRAN und DAS WAHRE SAKRILEG waren Bestseller. Sein aktuelles Buch „ISRAEL – EINST UND HEUTE: EIN WUNDER GOTTES IN BILDER“ ist seine Liebeserklärung an das Land der Bibel. Er wird Sie in seiner mitreißenden Art mit allen Facetten dieser Orte vertraut machen und Sie mit seinen Detailkenntnissen begeistern. Teilnehmer seiner vielen Studienreisen schwärmen: „Hier wird Bibel und Geschichte lebendig!“ Unterstützt wird er von seiner Frau Caroline in der Reiseleitung.

Unser charmanter und witziger deutschsprachiger israelischer Diplomguide Ofer Moghadam gehört zu den besten seines Faches. Zusammen ist das Trio Mogahdan / Schick ein Reiseleiterteam, das für höchsten Qualitätsanspruch steht, damit diese Reise für Sie UNVERGESSLICH wird!

 

    Besondere HÖHEPUNKTE dieser Rundreise sind: die ewigen Stadt JERUSALEM, die wir 5 ½ Tage intensiv erkunden werden. Qumran und die Schriftrollen vom Toten Meer. Masada – Symbol des antiken Israel und Stätte des jüdischen Kampfes gegen die Römer. Jeeptour durch die judäische Wüste und Besuch der Geburtskirche mit den Hirtenfeldern. Besuch im christlichen Hilfswerk Lifegate, das arabischen Jugendlichen mit Handycap zu einem normalen Leben verhilft (alles bei und in Bethlehem). Ausführlicher Besuch des Schrein des Buches mit der weltberühmten großen Jesajarolle. Zweimaliger Besuch des Israel-Museums. Besuch von Hebron, der wohl umstrittensten Stadt. Besuch des Patriarchengrabs. Fahrt nach Be‘er Sheva, dort wo Abraham, um seinen Brunnen kämpfte und vieles mehr …

    Bei Bethlehem sind wir vier Tage Gäste im Beit Al Liqa', dem christlich-palästinensischen Zentrum von Johnny und Marlene Shawan. In Jerusalem wohnen wir im Paulus-Gästehaus, das direkt bei dem Gartengrab und gegenüber dem Damaskustor liegt. Es beherbergt die berühmten Modelle von Conrad Schick und man hat eine traumhafte Aussicht vom Dach aus über die Altstadt. UND … während unseres Jerusalemaufenthalts wird es an drei Tagen KEIN Abendessen in dem Gästehaus geben, sondern jeder kann selbstständig die tollen Restaurants in Jerusalem erobern (kulinarische Tipps gibt es natürlich).

 

KOMMEN SIE MIT!

Erleben Sie das Heilige Land mit einer außergewöhnlichen biblisch-archäologischen Studienreise.

  

Veranstalter ist SCUBA-REISEN aus Stuttgart, der Spezialist für Israel-Reisen der besonderen Art!

 

www.scuba-israel-reisen.de

 

 

1. Tag  Montag, 9.11.2026

SHALOM - Willkommen in Israel!

 

Individuelle Anreise zum Flughafen Hamburg (Zubringerflüge mit Aufpreis möglich). Voraussichtliche Abflugzeit mit EW 7978, ab Hamburg 10:20 Uhr. Ankunft im Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv um 15:35 Uhr. Wir machen uns auf dem Weg direkt zum Toten Meer nach Qumran, wo die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer gefunden worden. Dort liegt der Kibbuz Kalia (***) - ein Juwel in der judäischen Wüste. Wir schlafen direkt in dem Gebiet, wo die große Jesajarolle entdeckt worden ist. Hier lebten die Essener vor 2000 Jahren und nun schlafen Sie hier zwei Nächte! Übrigens in diesem Kibbuz werden die Kühe im Sommer mehrmals geduscht, damit die Milch nicht gleich als Joghurt rauskommt. Glauben Sie nicht? Warten Sie es ab! 😊 Kibbuz-Rundgang.

    An einem der Abende Diskussionsrunde mit Conny Barghoorn, einer deutschen Israelin, die seit 40 Jahren in diesem Kibbuz lebt.     

                           à www.kaliadeadsea.com/en/kalia-hotel-en/     -/-/A/

 Erklärung: Ü=Übernachtung / F = Frühstück / M = Mittagessen A = Abendessen

 

 

2. Tag Dienstag, 10.11.2026

Masada darf nie wieder fallen! Das Nationalsymbol Israels am Toten Meer

Baden im Toten Meer bei Ein Bokek

 

Der Auftakt unserer Rundreise beginnt grandios – spektakulär! Wir fahren zur berühmten Felsenfestung Masada von König Herodes. Einen Großteil des Tages verbringen wir auf und am Fuße Masadas - machen normale Israelpilger nie – aber was ist bei Alexander und Ofer schon normal? Beide kennen Masada, wie aus der Westentasche. Es erwartet Sie ein superspannender Tag! Hier kämpften 73 n. Chr. rund 1000 jüdische Rebellen gegen eine römische Übermacht. Die tragische Geschichte macht Masada zu einer Nationalstätte Israels – „Masada darf nie wieder fallen!“ Besuch des Museums mit allen Funden von den Masada-Ausgrabungen! Einzigartiger Ausblick in die Wüstenlandschaft. Erkundung der mehr als beeindruckenden Ausgrabungen. Die Paläste auf dem Felsabhang und das Schwimmbad von König Herodes. Luxus pur in der Wüste! Wir sehen u.a. die Synagoge und Riesen-Zisternen. Noch heute kann man die Lager der Römer und die gewaltige Belagerungsrampe sehen, über die die Römer Masada eingenommen hatten. Wir machen aber nicht die klassische Tour, sondern besuchen auch den südlichen Teil der Festung mit der gigantischen Zisterne und dem riesigen Schwimmbad.

HIGHLIGHT: Abstieg über den Schlangenpfad und Besuch eines der Römerlager am Fuße der Festung. Werden Sie Legionär der römischen Armee und steigen Sie ein in das Lagerleben der Soldaten. Erfahren Sie alles über die Probleme der Römer, angefangen von der Versorgung mit dem Essen und vor allem, wo kam das Wasser her?

   

Und nun kommt das Vergnügen total: Ein Bad im Toten Meer bei den Hotelanlagen von Ein Bokek. Sie können die Zeitung lesen beim Baden! Wir fahren zurück zum Kibbuz Kalia und haben eine Diskussionsrunde mit der Deutsch-Israelin Conny, die uns viel Interessantes und Unbekanntes über das Leben in einem Kibbuz berichten wird.

 

3. Tag Mittwoch, 11.11.2026

Qumran – die Schriftrollen vom Toten Meer

 

 Heute Qumran PUR! Wir gehen aus dem Kibbuz und stehen vor der Bergwand mit den Höhlen, wo der größte Wissenschaftskrimi aller Zeiten 1947 begann! Wir laufen zu Fuß vom Kibbuz Kalia bis zur Siedlung der Essener nach Qumran auf dem „Scrolltrail“ und kreuzen dabei etliche der Höhlen, wo die heute weltberühmten Schriftrollen vom Toten Meer entdeckt wurden. Unter fachkundiger Leitung von A. Schick werden Sie Qumran intensiv besichtigen. Welche Bedeutung haben die einzelnen Räume? Lebte Johannes der Täufer hier? Wie wurde die Anlage mit Wasser versorgt? Alexander Schick hat mit Faszination Qumran“ ein sehr erfolgreiches Sachbuch geschrieben. Seit 30 Jahren forscht er über die Ausgrabungsgeschichte von Qumran und die Bedeutung der Bibeltexte vom Toten Meer. So mancher Guide schmunzelt bei einer Begegnung mit Alexander in Qumran und fragt: „Hörst Du nicht, wie die Steine hier rufen? Alexander, Alexander …“ 😊 Wir sehen auch die berühmte Höhle 4A und dahinter 4B, wo die meisten Qumrantexte 1952 entdeckt worden sind (600 Schriftrollen). Und wir sehen den Friedhof mit den Gräbern in einer eigentümlichen Ausrichtung! Ganz neu ist in Qumran ein kleines Museum mit den Funden der letzten Grabungskampagnen. Falls möglich anschließend Gang in den Wadi Qumran.

Diesen Besuch werden Sie nicht vergessen!

 

Voller Eindrücke fahren hinauf bis in den Großraum Bethlehem und sind Gäste im christlichen Zentrum Beit Al Liqa von Johnny und Marlene Shawan. Eine Oase ist deren Gästehaus, das wir für vier Nächte beziehen. A/Ü/F        

à www.beit-al-liqa.de An einem der Abende wird uns das Ehepaar Shawan über ihre Arbeit berichten und wir werden das Zentrum besichtigen (Kindergarten). Ein Schwimmbad lädt zu einem Bad ein!

 

4. Tag  Donnerstag, 12.11.2026

Lifegate in Bethlehem -  Jerusalem mit Israelmusem & Schrein des Buches

Westmauertunnel und Besuch an der Klagemauer

 

Nach dem Frühstück fahren zum christlichen Zentrum Lifegate. Ende der 1980er-Jahre gründete Burghard Schunkert „Lifegate Rehabilitation“ als Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen aus den palästinensischen Gebieten. Dabei entwickelte er mit seinem Team von freiwilligen Mitarbeitenden aus Deutschland und aus den palästinensischen Gebieten ein ganzheitliches Konzept: Lifegate will Lebenstore öffnen und Perspektiven aufzeigen, die Menschen mit Behinderung ein selbständigeres Leben ermöglichen. Rundgang durch das Zentrum und danach bieten uns die Mitarbeiter einen Imbiss (gegen Spende) an. … à www.lifegate-reha.org    

 

Gegen Mittag erreichen wir in Jerusalem das Israel-Museum (für 100 Millionen $ renoviert). Es gilt als eines der bedeutendste Museen der Welt. Für Bibelliebhaber ist es DAS BEDEUTENDSTE MUSEUM überhaupt.

Da das Museum so groß und umfangreich ist,

werden wir den Besuch auf zwei Tage verteilen.

Heute widmen wir uns der archäologischen Abteilung. Die einzigartige Sammlung von Bibelfunden wird Ihnen fachkundig von A. Schick (Mit-Herausgeber des Lexikon zur Bibel) erklärt, so werden Sie u.a. sehen: den weltberühmten Gilgameschepos; die Davidinschrift von Tel Dan (erste Erwähnung des Königs), Kultschreinanlage aus Hazor (von Josua erobert), „goldenes“ Kalb mit Hausschrein, Altäre aus der Zeit Ahabs & Hiskias, das weltberühmte Lachichrelief aus Ninive, Elfenbeinfunde, Siegelabdrücke von Personen aus der Zeit Jeremias, Zeugnisse der Zerstörung durch Nebukadnezar, die ältesten Bibeltexte der Welt aus dem 7. Jh. v. Chr. auf zwei Silberrollen - den Sarg vom Hohepriester Kaiphas, die Pilatus Inschrift, Funde von den Ausgrabungen im Herodion, so u.a. den Sarg von Herodes dem Großen, Mobiliar aus der Zeit Jesu, die Höhlenfunde vom Bar-Kochba-Aufstand (135 n. Chr.). Mosaike aus byzantinischer, Schätze aus islamischer Zeit und das Goldmedaillon, das Dr. Eilat Mazar im Ophel entdeckt hat mit der Darstellung der Menora, dem siebenarmigen Leuchter.

Rundgang durch den Schrein des Buches, dem Rollenmuseum, wo die Schriftrollen vom Toten Meer ausgestellt sind, darunter die große Jesajarolle aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Wir sehen die Tonkrüge, in denen die Rollen lagerten. Eine Vielzahl von Funden aus den Ausgrabungen von Qumran wird uns in allergrößtes Staunen versetzen. Im unteren Stockwerk ist eine der ältesten hebräischen Bibelbücher ausgestellt, der Codex Aleppo von 950 nach Christus.

 

Am späten Nachmittag geht es zu einem ersten Besuch in die Altstadt von Jerusalem an die Westmauer (oft als Klagemauer bezeichnet). Sie ein Teilstück der westlichen Umfassungsmauer (10%) des herodianischen Tempelplateaus. Ofer wird uns die Bedeutung der religiösen Feste an der Kotel / Mauer erklären und warum Frauen und Männer getrennt beten. Wir haben Zeit zum Verweilen und Gebet. Dann Besuch des Westmauer-Tunnels entlang dem Berg Morija, wo wir den gewaltigsten Stein der Westmauer (578 t) und andere hochinteressante Details sehen können. Und wir machen eine virtuelle Zeitreise in einer 3D-Show. Brille auf und man steht im Tempel zur Zeit Jesu und zwar im Maßstab 1:1 – UNGLAUBLICH!

    Wir fahren zurück zum Gästehaus nach Bei Jala und freuen uns auf das leckere Abendessen. Ü/F/A

 

5. Tag  Freitag, 13.11.2026

Jeeptour in die judäische Wüste & Besuch in Bethlehem in der Geburtskirche

 

 

Ein weiterer außerordentlicher Tag erwartet uns! Wir fahren in die Wüste Judäas bis hoch über die Klippen von Qumran. Der Ausblick von hier auf die tiefste Stelle der Erde mit dem Toten Meer ist atemberaubend. Pastor Johnny Shawan wird uns eine Andacht halten und jeder hat die Möglichkeit, in der Stille mit Gott zu reden und die unglaubliche Landschaft auf sich wirken zu lassen. Bei der sechsstündigen Jeeptour werden wir viele Fotostops an besonderen Stellen machen und einen Wüsten-Imbiss genießen. Hier in der Wüste hatte Jesus Christus 40 Tage verbracht (vgl. Matthäus 4,1-22).

 

 Danach fahren wir nach Bethlehem und besuchen die berühmte Geburtskirche. Die Kirche wird sich uns nach ihrer aufwendigen Restaurierung im strahlenden Glanz der byzantinischen Epoche präsentieren mit goldenen Wandmosaiken.

  Besuch der angeschlossenen Weihnachtskirche, aus der immer am Heilig Abend die Christmette im Fernsehen übertragen wird. Im Kellergeschoss wird der Ort gezeigt, wo der Kirchenvater Hieronymus im 4. Jh. n. Chr. die Bibel in die lateinische Sprache übersetzt hat, die sog. Vulgata.

   

Falls zeitlich möglich, Fotostopp bei den Hirtenfeldern von Beit Sahour und Besuch der Teiche Salomos, die in der Antike Jerusalem mit Wasser versorgte. Wir fahren zurück zum Gästehaus nach Bei Jala.  F/M/Ü/A

 

6. Tag Samstag, 14.11.2026

Schätze des Israelmuseums Teil II – Jerusalemmodel - Gemäldegalerie

Die Knesseth und Abendandacht auf dem Ölberg mit Panoramablick

 

 

Wir starten mit einer Außenbesichtigung der Knesseth, dem israelischen Parlament und erklären die Symbole auf der Knesset-Menora, ein fünf Meter hohes Bronzemonument in Form eines siebenarmigen Leuchters. 1956 wurde der Leuchter von den Briten als „Geschenk des ältesten an das jüngste Parlament“ übergeben.

 

Es folgt unser 2. Besuch im Israelmuseum. Wir werden durch ein imposantes Model von Jerusalem (1:50) in die Zeit Jesu versetzt. Unser Guide Ofer kennt jedes Gebäude und lässt bei seiner Führung das antike Jerusalem und vor allem den Tempel wieder erstehen.

    Wir setzen unseres Rundgangs durch die archäologische Abteilung fort. Danach wollen wir einige ausgewählte Stationen der Judaica-Abteilung besuchen. Wir sehen traumhafte alte Synagogen aus Deutschland, Holland, Brasilien, Italien u.a. Orten. Sie wurden alle 1:1 im Museum wieder aufgebaut! Die Rotschild Bibelsammlung wird Sie begeistern. Es sind einige der wertvollsten Bibeln der Welt. Jeder ist überrascht von dem goldene Schlosszimmer der Fam. Rothschild – so etwas in Israel. Teddy Kolleg gelang es, diesen französischen Traum nach Jerusalem zu holen. Für dieses Zimmer wurde das Museum gebaut! Mittagessen in der Museumscafeteria. Möglichkeit zur Besichtigung der weltberühmten Gemäldegalerie mit den Werken von Picasso, Pissaro, van Gogh, Monet, Renoir und, und, und … ATEMBERAUBEND!

 

Zum Abschluss des Tages Fahrt auf den Ölberg mit atemberaubendem Blick auf das erleuchtete Jerusalem. Fahrt nach Beit Jala, wo uns ein Festessen am letzten Abend erwartet. A/Ü/F

 

7. Tag Sonntag, 15.11.2026

Der Sechs-Tage-Krieg – Besuch des Munitionshügels & Erinnerung an die Shoa: Yad Vashem

 

 

 Check out in Beit Jala und Fahrt nach Jerusalem. Wir halten an der Haas-Promenade und genießen eine wunderbare Aussicht auf Jerusalem mit der Stadt David und dem Tempelberg. Dass Jerusalem heute eine vereinte Stadt ist, ist eine Folge des Sechs-Tage-Krieges von 1967. Die heftigsten Kämpfe um Jerusalem begannen am 6. Juni 1967 als um 2:30 Uhr israelische Fallschirmjäger den Munitionshügel, einen jordanischen Außenposten, der zwischen Ost- und West-jerusalem liegt, stürmten. Es tobte eine erbitterte und verlustreiche Schlacht inmitten der jordanischen Bunker. Heute gibt es auf dem Munitionshügel eine Gedenkstätte für all die israelischen Soldaten, die während des Sechstagekriegs hier gefallen sind. Ofer wird uns die dramatischen Stunden schildern und durch die Schützengräben und Bunker führen.

 

Danach besuchen wir Yad Vashem. Die erschütternde Gedenkstätte erinnert an die nationalsozialistische Judenvernichtung und die Menschen, die Juden gerettet haben. Bewegend ist die Allee der Gerechten. Jeder Baum steht für einen Menschen, der Juden vor der Ermordung durch die Nazis gerettet hat. Die bekanntesten Namen sind Oskar Schindler und Corrie ten Boom. In der Kindererinnerungsstätte wird an die ermordeten 1,5 Mill. Kinder gedacht. In der Erinnerungshalle legen Staatsbesucher bei ihren Besuchen einen Kranz am ewigen Feuer nieder. Sie haben Zeit für einen Rundgang durch das Museum.

Zum Abschluss sehen wir einen Waggon der Deutschen Reichsbahn, der für die Deportationen in die KZs eingesetzt worden war. Die Gleise enden im Nichts ...                NIE WIEDER!

 

Danach kleine Stadtrundfahrt vorbei am YMCA und King-David-Hotel (falls möglich Besuch des Gartens mit dem einzigen antiken Grab in Jerusalem, das einen Rollstein hat). Fahrt durch Mea-Sharim, dem Viertel der ultraorthodoxen Juden.

 

    Wir beziehen unser neues Quartier im Paulus-Haus fast direkt gegenüber dem Damaskustor.      à www.paulus-haus.de

Das Paulus-Haus gehört seit 1908 dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande und ist ein Pilgerhospiz, das direkt am Eingang zur Altstadt liegt. Im Keller befindet sich eine kleine aber feine Archäologiesammlung mit den berühmten Modellen von Conrad Schick, dem schwäbischen Baurat aus Baden-Württemberg, der Jerusalem nachhaltig geprägt hat. Dazu gehört auch die deutsche Schmidt-Schule. Wir bringen die Koffer auf die Zimmer, machen uns kurz frisch und treffen uns auf dem Dach des Paulus-Hauses mit einem atemberaubenden Ausblick Richtung Damaskustor.

   Das Besondere: Da wir direkt an der Altstadt wohnen, haben wir an den folgenden drei Abenden KEIN ABENDESSEN im Paulus-Haus gebucht, denn es gibt wunderbare Lokale in der Altstadt, die wir erkunden können. D.h. das Abendessen an den kommenden drei Tagen ist NICHT im Reisepreis enthalten. Jeder bezahlt sein Abendessen selber. Heute Abend haben wir ein gemeinsames Essen in einem beliebten kleinen arabischen Lokal nahe der Grabeskirche organisiert. Der Inhaber Subri ist eine Legende in Jerusalem. Er ist mit Alexander Schick seit vielen Jahren befreundet und hat extra wegen uns an diesem Abend geöffnet. Sein Kebab ist legendär! Auch Vegetarier werden hier nicht verhungern! F/Ü

8. Tag  Montag, 16.11.2026

Zionsberg & Jüdisches Viertel, Abendmahlssaal und das Holocaust-Museum

Das Stadtmuseum in der Zitadelle – Reste des Herodespalastes

 

Da alles in den kommenden 3 Tagen leicht zu Fuß erreichen ist, haben wir KEINEN BUS, der in die Altstadt sowieso nicht reinfahren kann! Wir lernen die Altstadt und ihre Viertel so wunderbar kennen. Wir laufen durch die Altstadt zum Jaffator und gehen entlang der westlichen Altstadtmauer (erbaut um 1535) bis zum Zionstor. Wir kommen dabei vorbei an den Resten eines Toreingangs zum Palast von Herodes des Großen. Manche Bibelwissenschaftler einen, dass hier Jesus vor Pilatus gestanden habe.

 

Direkt beim Zionstor befindet sich das Chamber of the Holocaust. Es ist das erste Museum, das 1949 von KZ-Überlebenden errichtet wurde. Es ist kleiner, einfacher aber fast noch erschütternder als Yad Vashem, das 1954 gebaut wurde. Ein SS-Offizier hatte sich aus einer Torahrolle ein Hemd schneidern lassen. Die Ausstellungsstücke sind furchtbar und erschütternd. Nur wenige Touristen kommen hierher.

 

Hier auf dem sog. Zionsberg befinden sich zwei wichtige Orte, die mit Gründonnerstag und Karfreitag in Verbindung stehen. Wir besuchen den traditionellen sog. Abendmahlssaal und die Kirche St. Peter in Gallicantu, die Kirche zum Hahnenschrei. Wir hören vor Ort die Geschichte der Verleugnung Jesu durch Petrus: „Frau, ich kenne ihn nicht!“ (Lukas 22,57). Jesus hatte vorausgesagt: „Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“ (Markus 14,30). Ein eindrucksvolles Modell zeigt uns Jerusalem in byzantinischer Zeit (4.-7. Jahrhundert). Die Treppenstufen hinunter zum Siloateich sind besonders. Warum? Sie erfahren es vor Ort …

 

  Das Zionstor ist mit Einschusslöchern übersäht. Sie stammen aus dem Krieg von 1948 als es den Juden nicht gelang, das jüdische Viertel in der Altstadt zu halten. Alle Juden wurden von den Jordaniern aus der Altstadt (und damit auch von der Klagemauer) vertrieben. Alt-Jerusalem wurde von den Arabern „judenrein“ gemacht. Erst 1967 konnten die Israelis die Altstadt erobern und Jerusalem wieder vereinigen.

        

   Wir gehen vom Zionstor zum Armenischen Viertel und gelangen an die Zitadelle, den Resten des ehemaligen Herodespalastes, heute: Tower of David (sog. Davidszitadelle) – dem Stadtmuseum von Jerusalem. Die gesamte Anlage wurde sechs Jahre lang renoviert (Kosten 50 Mill. $) und das Museum völlig neu konzipiert mit einem Hightechmodell des Tempels zur Zeit Jesu und einer Kopie der ältesten Karte des Heiligen Landes aus dem 6. Jh. (Original in Madeba – Jordanien). Wir werden die wichtigsten Abteilungen besuchen, um einen Überblick über die Geschichte der Stadt Jerusalem zu bekommen. Atemberaubend ist der 360 Grad-Panorama-Rundblick vom Hauptturm.

 

Mittagspause in der tollen Cafeteria der Zitadelle.

 

 Danach Rundgang durch das jüdische Viertel mit dem Cardo (Fußgängerzone der Byzantiner) und der Hurva-Synagoge, die nach dem Fall des jüdischen Viertels und der Vertreibung der jüdische Bewohner mit 57 weiteren Synagogen von den Jordaniern 1948 gesprengt worden war. Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 sind die jüdischen Bewohner zurückgekehrt und haben ihr Viertel wieder wunderbar aufgebaut. Wir besteigen die Kuppel der Synagoge. Vor dem Rotschild-Haus hören wir die dramatische Geschichte vom Kampf und Fall Jerusalems von 1948. Die wuchtigen Säulen, die hier stehen, könnten vom Tempel stammen.

    Im jüdischen Viertel sehen wir zudem die Breite Mauer, die von König Hiskia erbaut wurde (ganz neu eingebettet in ein kleines Museum). Hier haben Sie die Möglichkeit Souvenirs zu kaufen.

 

   Freie Lokalwahl zum Abendessen. Um 20.00 Uhr treffen wir uns im Gästehaus, denn heute Abend wird Arye Shalicar zu uns kommen. Der bekannte deutsch-israelische Politologe, ehem. Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte und jetziger Abteilungsleiter in der israelischen Regierung, wird uns zur sicherheitspolitischen Lage berichten.  F/Ü

 

 

9.Tag Dienstag, 17.11.2026

 

„Die explosivsten Quadratmeter der Welt“ – Besuch auf dem Tempelberg – Goldene Tor

Davidsstadt, wo alles begann - Siloahteich und Pilgerstrasse -  der Ophel & „Klagemauer“

 

Wir besuchen heute (wenn möglich) den Tempelberg mit den islamischen Konkurrenzheiligtümern Felsendom und Al Aksa-Moschee. Die New York Times hat diesen Ort einmal als „die explosivsten Quadratmeter der Welt“ bezeichnet. Wir sind im Zentrum des Nahostkonflikts. Welche Bedeutung haben die islamischen Heiligtümer? Hier auf dem Berg Morija stand einst der Tempel Salomos und von Herodes dem Großen. Ausführlicher Rundgang. Wir verlassen den Tempelberg. Durch das Löwentor geht es die gesamte Ostmauer entlang vorbei am islamischen Friedhof. Dabei werden wir auch vor dem verschlossenen Goldenen Tor stehen.  Erst wenn der Messias kommt, soll das Tor geöffnet werden. Was bedeutet diese Tradition? Wir gehen weiter und sehen Steine noch von der salomonischen Tempelmauer und wir sehen, wie die Makkabäer und Herodes d. G. das Tempelplateau nach Süden erweitert haben. Hier sprechen die Steine nicht, hier singen sie!

  An der Süd-Ost-Ecke des Tempelberges sehen wir zudem einen verworfenen Eckstein und werden an den „Eckstein, den die Leute verworfen haben“ erinnert. Wir sprechen an dieser Stelle über die Bedeutung von Psalm 118,22 und Epheser 2,20.

Nur wenige Meter entfernt liegt die Stadt Davids (Ir David). Hier jagt ein archäologisches Highlight das nächste! Vom Aussichtspunkt aus machen wir uns mit der Lage des biblischen Jerusalems zwischen Tempelberg, Kidrontal und dem Ort Silvan vertraut. Besichtigung der Ausgrabungen mit dem Palast Davids, den Dr. E. Mazar freigelegt hat. An der großen gesteppten Mauer verstehen wir, warum David die „Lahmen und Blinden“ verhasst waren (2. Samuel 5,8). Weiter geht es entlang der Stadtmauer der Jebusiter (17. Jh. v. Chr.) hinunter Richtung Kidrontal und wir erleben „Jerusalem unter Tage“: Imposant ist die antike Wasserversorgung (Warren-Schacht). Kletterte Davids Feldherr Joab durch diesen Warren-Schacht (vgl. 1. Chronik 11,6)? Das Tunnelsystem wurde im vollen Umfang durch Prof. Ronny Reich ausgegraben und für die Besucher zugänglich gemacht! Besichtigung der Ausgrabungen an der Gihon-Quelle (hier wurde Salomo zum König gesalbt, vgl. 1. Könige 1,32ff). Wir werfen einen Blick in den Hiskia-Tunnel (2. Kön. 20,20) und gehen durch den trockenen Siloah-Kanal der Jebusiter zum Siloahteich, dem größten Ritualbad zurzeit Jesu (Johannes 9) – Die Ausgrabungen am Siloahteich erregen gerade viele Diskussionen unter den Archäologen!

  Von hier aus werden wir die erst im Januar 2026 eröffnete Pilgerstrasse bis zum Tempel hinaufgehen und kommen im sog. Ophel heraus, direkt an der Süd-West-Ecke des Tempelberges beim sog. Robinson-Bogen.

 

 

Nach einer Kaffee-Pause starten wir mit unserem Rundgang durch den Ophel-Park (Areal vor dem Bereich der Südmauer des Tempelberges). Hier fanden in den Jahren nach dem Sechs-Tage-Krieg die größten Ausgrabungen Israels statt. Wir sehen die Reste der salomonischen Mauer und der Palast-bäckerei, sowie das Sechs-Kammer-Tor (?) von König Salomo. Hier entdeckte Dr. Mazar Sieglabrücke von König Hiksia und dem Propheten Jesaja! Wir sehen ferner das doppelte und dreifache Tor, die Reste der größten Freitreppe der Welt (Robinsonbogen) und die Originalstufen über die Jesus und seine Jünger zum Tempel gingen und vieles mehr. A. Schick wird mit extra angefertigten Rekonstruktionszeichnungen, den Tempel zur Zeit Jesu wieder virtuell entstehen lassen. Eine Zeitreise in die Antike. Sie sind fast selber bei den Tempelfesten dabei.

 

        

    Danach Freizeit: Sie haben die Möglichkeit zum erneuten Besuch der Klagemauer oder des Jüdischen Viertels oder …

 

Am frühen Abend haben wir für unsere Gruppe Tische reserviert im Notre Dame Rooftop – Käse, Wein und mehr in wunderbarer Umgebung. Schauen Sie auf die Speisekarte und Webseite und Sie werden die Empfehlung verstehen:

                                     www.notredamecenter.org/cheeseandwine

Sie essen mit Blick über die Altstadt. Unser Guide Ofer war schon mal Probeseen 😊 F/Ü

 

 

10. Tag  Mittwoch, 18.11.2026

Via Dolorosa mit Grabeskirche und orientalischem Bazar &

die herodiansiche Palastvilla - auf den Spuren Jesu am Ölberg

1854 entdeckte ein Hund die gewaltige Zedekia-Höhle neben dem Damaskustor. Sie unterhöhlt einen Großteil der Altstadt. Hier wurden die Steine zum Tempelbau unter König Salomo und Herodes heraus-gebrochen. Besuch der riesigen Höhle. Zuerst aber gehen wir recht früh am Morgen durch das Damaskustor und folgen dann einem Teil der Via Dolorosa (Kreuzweg) durch die Gassen des orientalischen Bazars bis zur Grabeskirche. Aber ist die Via Dolorosa wirklich der Leidensweg Jesu gewesen? Und wie sah die Stelle der Grabeskirche zur Zeit Jesu aus? Besuch dieser eindrücklichen Kirche mit der historischen Kreuzigungs- und Grabstätte von Jesu Christi. Die Grabeskirche ist ein Juwel aus der Kreuzfahrerzeit.

   Weiter geht es in das jüdische Viertel zu einer archäologischen Sensation, dem Herodian Quarter (Wohl-Museum). Wir gehen nur wenige Stufen hinunter und landen in der Zeit Jesu! Ausgegraben wurde die Anlage nach dem Sechs-Tage-Krieg. Etliche Forscher sehen in dieser palastähnlichen Villa den Palast des Hohenpriesters, in dem der Prozess gegen Jesus stattgefunden hat. Sogar der originale Bodenbelag des Hofes ist noch vorhanden. Hat hier Petrus im Hof gestanden, bevor er seinen Herrn verriet? Sie werden von den neuen Forschungsergebnissen tief bewegt sein, belegen diese doch eindrücklich die Aussagen des Neuen Testaments (Markus 14)! Gang vom jüdischen Viertel zum Damaskustor. Besuch der Zedekia-Höhle.

 

Wir haben ab heute Nachmittag wieder einen Bus, der uns auf den Ölberg bringt. Die „deutsche“ Himmel-fahrtskirche liegt auf einem der höchsten Punkte Jerusalems, 850 m über dem Meeresspiegel und knapp 1300 m über dem Toten Meer. Fantastischer Ausblick nicht nur über Jerusalem, sondern auch nach Osten bis zum Jordantal! Die Kirche ist im wilhelminisch-byzantinischen Stil erbaut worden unter Kaiser Willhelm II. und ist ein Stück deutscher sehr wechselvoller Geschichte im Heiligen Land. Nach vielen Fotos fahren wir zum Aussichtspunkt auf dem Ölberg, wo wir schon einmal am frühen Abend waren (4. Tag). Kurzer Fotostopp. Wir folgen dem Palmsonntagsweg bis zur Dominus Flevit Kirche (Der Herr weint, Lukas 19,41-44) mit dem berühmten Fenster, das einen beeindruckenden Blick auf Jerusalem ermöglicht. Weiter geht es zum Garten Gethsemane mit den uralten Olivenbäumen und der Kirche der Nationen. Hier ist der traditionelle Ort des Gedenkens an den Todeskampf und der Verhaftung Jesu (Markus 14, 32ff.).

 

   Rückkehr mit dem Bus zum Paulus-Haus, wo wir heute Abend auch essen. Danach treffen wir uns mit einer Lehrerin der Schmidt-Schule (beste deutsche Auslandsschule), die uns hineinnimmt in das Leben einer deutschen Akademikerin, die in Jerusalem an einer Schule arbeitet, wo arabische Mädchen das deutsche Abitur machen können. Es wird hochinteressant!  Ü/F/A

 

11. Tag  Donnerstag, 19.11.2026

 

Tel Lachisch & Tel Gezer: Auf den Spuren des Alten Testaments

 

Check out und auf Wiedersehen Jerusalem. Heute wird das Alte Testament mehr als lebendig. Wir fahren zum neu eröffneten Nationalpark Tel Lachisch. Die Aus-grabungen katapultieren uns in die Zeit um 700 v. Chr., wo Sanherib gegen König Hiskia Krieg führte (vgl. 2. Könige 18–19). Sanherib konnte Jerusalem nicht erobern aber Lachisch fiel nachdem die Assyrer eine gewaltige Sturmrampe gebaut hatten. Diese haben wir auf dem Lachischrelief im Israelmuseum schon gesehen und hier ist sie noch fast komplett erhalten.

2016 wurde in einem der Räume des Sechskammertors ein Götzenheiligtum gefunden. Die Altäre haben abgeschlagene Hörner! Diese Zerstörung wird mit dem Kampf Hiskias gegen die Heiligtümer fremder Gottheiten in Verbindung gebracht (2. Könige 18,3f). Überraschend ist die Entdeckung einer auf der Seite liegenden Toilette in dem Torheiligtum, die nie benutzt wurde. Der Fund belegt zum ersten Mal eine aus der Bibel bekannte Praxis. Durch die symbolische Umwandlung eines fremden Heiligtums in einen Abort wurde eine heidnische Kultstätte entheiligt und so für immer unbrauchbar gemacht. In 2. Könige 10,27 wird dies beschrieben: „ … sie rissen das Haus des Baal nieder und machten Aborte daraus.“

      

    Wir fahren weiter durch die Schefelah (Judäisches Hügelland) nach            Gezer, eine der vier Städte – neben Jerusalem, Megiddo und Hazor -, die König Salomo mit Mauern und Toren schützen ließ, wie 1. Könige 9,15 berichtet. Hier wurde auch der Gezer-Kalender entdeckt, ein wichtiger Beleg für die Schreibertätigkeit im salomonischen Reich. Auffallend sind überdimensionale Kultsteine und die Wasserver-sorgungsanlage. Die drei kommenden Nächte wohnen wir im Ashdod Hotel Leonardo Plaza (****) nur wenige Schritte vom Strand entfernt am Mittelmeer à www.leonardo-hotels.de/leonardo-plaza-hotel-ashdod F/Ü/A

             12. Tag  Freitag, 20.11.2026

Ashdod & Hebron, die uralte jüdische Stadt mit den Gräbern der Patriarchen

 

Heute Morgen starten wir mit einem Spaziergang am Mittelmeer und besuchen die antike Hafenstadt und den Archäologiepark Ashdod-Yam. Wir befinden uns in der Heimat der Philister. Danach fahren wir nach Hebron, einer der Städte in Israel, die immer wieder durch die Presse gehen. Hier wollen wir uns mit der wechselvollen Geschichte intensiv beschäftigen, die ein Gegenstand des Nahostkonflikts ist. Besuch der bedeutendsten Sehenswürdigkeit, der Höhle Machpela, dem Grab der Patriarchen. Hier werden die letzten Ruhestätten der drei Erzväter Abraham, Isaak, Jakob und ihrer Frauen Sara, Rebekka und Lea verehrt. Das Grab der Patriarchen ist sowohl für religiöse Juden als auch Muslime ein heiliger Ort mit der Konsequenz, dass das Grab geteilt ist. Herodes d. G. ließ den Überbau über dem Grab errichten. Wir können hier sehen, wie der Tempelberg in Jerusalem zur Zeit Jesu aussah.

    Besuch von Tel Hebron und dem Beit Hadassah Vistors Center mit Museum.

    Um die Politik besser zu verstehen, werden wir von einem „Insider“ durch das moderne Hebron geführt.

Wir kehren zurück zu unserem Hotel nach Ashdod. Ofer wird mit uns zu Beginn des Abendessens den Sabbat feiern und die Symbolik erklären. F/Ü/A

 

13. Tag  Samstag, 21.11.2026

Be’er Sheva, die uralte jüdische Stadt mit den Gräbern der Patriarchen

 

 

Heute wollen wir weiter auf den Spuren des biblischen Erzvaters Vater Abraham wandeln und fahren nach Be‘er Sheva in die „Hauptstadt des Negev“. Besuch von Tel Be‘er Sheva. Hier trafen Abraham und Abimelech zusammen. In 1. Mose 21, 22-31 wird berichtet, wie Abraham dem Abimelech sieben Schafe als Zeichen des Bundes gegeben hat. Be’er Sheva bedeutet auf Hebräisch übersetzt“ „Brunnen der Sieben oder des Eides“. Weiter geht es nach Beit Guvrin zu den atemberauben Glocken-Höhlen und zum         Tel Maresha mit der wunderschönen sidonischen Grabhöhle aus der hellenistischen Zeit (2. Jh. v. Chr.) Die Orte brauchen wir nicht beschreiben – die Bilder sagen mehr als tausend Worte. Wir kehren zurück zu unserem Hotel nach Ashdod. Vielleicht wollen Sie noch ein Bad im Mittelmeer nehmen? F/Ü/A

 

14. Tag  Sonntag, 22.11.2026

 

       Unaussprechlicher Horror: Nova-Musik-Festival und der neue Terror gegen Juden

 

Wir verlassen Ashdod und fahren Richtung Gaza zu dem Areal des Nova-Musik-Festivals, wo der Horror des Terrorangriffs des 7.10.23 stattfand. Lange haben wir mit unseren Bekannten aber auch uns bisher fremden Israelis bei unserem Besuch vor Ort diskutiert. Kann – soll - darf man so einen Ort des Schreckens mit einer Reisegruppe besuchen? Die einstimmige Antwort war: JA! IHR MÜSST SOGAR! Aus Respekt vor den Ermordeten und dem unendlichen Leid werden wir das Nova-Festival, den Autofriedhof (die Autos der jungen Leute, die fliehen wollten und auf der Straße ermordet und die Autos verbrannt wurden), die Stadt Sderot, wo die heftigsten Kämpfe stattfanden und einen der überfallenen Kibuzzim besuchen. Es ist der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust. Und er hat in unseren Tagen in Liveübertragung stattgefunden! So ein Besuch ist schwer und ohne Worte – aber er ist wichtig, denn auch bei uns findet inzwischen leider eine Opfer-Täter-Umkehr statt oder es wird einfach alles geleugnet. Wir wollen bei dem Besuch auch bewusst eine Zeit des gemeinsamen Gebetes für die notvolle Situation der Menschen und des Landes haben und GOTT das Leid klagen:                                       NIE WIEDER IST GENAU JETZT!

     

Wir fahren entlang der Küste nach Tel Aviv und beziehen unsere letzte Unterkunft im Prima City Tel Aviv.

Unsere mehr als eindrückliche Israelreise lassen wir bei einem gemeinsamen Abschlussabend ausklingen und verabschieden uns von unserem netten „Onkel“ Ofer. F/Ü/A

 

15. Tag  Montag 23.11.2026

 

SHALOM ISRAEL – Nächstes Jahr in Jerusalem

 

Heute heißt es Abschied nehmen von Israel. Shalom und auf Wiedersehen –

L'Shana Haba'ah B'Yerushalayim“ („nächstes Jahr in Jerusalem“  -traditioneller hebräischer Wunsch).

Wir können den Vormittag noch genießen. D.h. Ausschlafen, noch ein Bad nehmen im Mittelmeer oder einen Spaziergang an der Küste unternehmen. Unser Hotel ist nur wenige Minuten von der Promenade entfernt. Der Flug EW 7979 geht von Tel Aviv um 16:35 Uhr und um 20:20 Uhr sind Sie wieder in Hamburg. Individuelle Heimreise.

 

Wir werden als christliche Reisegruppe den Tag jeweils mit einer biblischen Besinnung beginnen.

An einigen Abenden wird Alexander Schick zudem Vorträge zur Reise und den biblischen Stätten, die wir besuchen anbieten.

 

 

Preis jeweils pro Person  inkl. Flug ab Hamburg

 im Doppelzimmer mit Frühstück & Abendessen

 -- außer an 3 Abenden in Jerusalem!  Mittagsimbiss

 bei der Wüstentour im Preis enthalten.

 Zubringerflüge nach Hamburg bzw. Flug mit ELAL ab Frankfurt nach Absprache und Aufpreis.


ab 40 Teilnehmern: 3099.- €
bei 35 – 39 Teilnehmern: 3179.- €
bei 30 – 34 Teilnehmern: 3259.- €

bei 25 – 29 Teilnehmern: 3369.-€


Einzelzimmerzuschlag: 869.- €

 

Anmeldungen über diesen Link

bibelreisen-mit-schick.de

 

Sie haben inhaltliche Fragen zu dieser Reise?

Schreiben Sie an Ihren Reiseleiter Alexander Schick

E-mail: Schick.Sylt@gmx.de

www.bibelausstellung.de - Tel. 0172/2146836

 

 

Fragen zu Flügen, Rechnungen etc. an den Reiseveranstalter

Scuba-Reisen GmbH ٠ Geschäftsführer Gilad Riedl ٠ Schloßstraße 82 ٠ D-70176 Stuttgart

Tel. 0711 / 61 40 76 0 ٠ Fax 0711 / 61 40 76 28 ٠ E-Mail: kontakt@scuba-israel-reisen.de

www.scuba-israel-reisen.de

 

 

 

 

 

 

 

Unterkünfte:

 

09.11.26 – 11.11.26, 2 Nächte, Kibbuz Kalia (***), Totes Meer
https://www.kaliahotel.co.il/en

 

11.11.26 – 15.11.26, 4 Nächte, Gästehaus Beit Al Liqa (***+), Betlehem
http://www.beit-al-liqa.de/


15.11.26 – 19.11.26, 4 Nächte, Paulus-Haus (***), Jerusalem
https://paulus-haus.de/gast-im-paulus-haus/

(3 Tage KEIN Abendessen - wir gehen auf eigene Faust in Jerusalem essen!)


19.11.26 – 22.11.26, 3 Nächte, Hotel Leonardo Plaza (****), Ashdod
https://www.leonardo-hotels.de/leonardo-plaza-hotel-ashdod


22.11.26 – 23.11.26, 1 Nacht, Hotel Prima City (***+), Tel Aviv
https://www.prima-hotels-israel.com/prima-city-tel-aviv-hotel

 

 

 

Linienflug mit Eurowings
Hinflug: 09.11.2026, EW 7978, 10:20 – 15:35 Uhr, Hamburg – Tel Aviv
Rückflug: 23.11.2026, EW 7979, 16:35 – 20:20 Uhr, Tel Aviv – Hamburg

Zubringerflüge nach Hamburg sind von vielen Orten her möglich!

Der Flugpreis ab Hamburg ist sehr gut, daher haben wir uns für Hamburg diesmal entschieden. 

Aber man kann evtl. auch gegen Aufpreis von Frankfurt mit EL AL fliegen. Anfragen dann an die Agentur.